Pilotbohrung: Erstellung des Bohrkanals in der definierten Solltrasse Aufweitvorgang: Schrittweise Aufweitung des Bohrkanals Rohreinzug: Einzug des Rohrstranges
Wenn Sie keine Animation sehen, klicken Sie bitte hier, um das Macromedia Flash Plugin herunterzuladen.
Die Pilotbohrung wird mit einer Jetlanze oder einem Felsbohrkopf mit Bohrlochmotor
durchgeführt. Ein wesentlicher Bestandteil der Technik ist die Bohrspülung, die u.a.
gelöste Bodenteile entlang des Bohrkanals in die Auffanggruben transportiert. Durch
die aufeinander abgestimmte Wechselwirkung von Winkelung der Bohrlanze, Rotation und
Vorschub in Verbindung mit der Ortungstechnik ist eine exakte Steuerung der
Pilotbohrung möglich. Dazu werden permanent Soll- und Istwerte ermittelt, im
Steuerstand ausgewertet und für den weiteren Bohrfortschritt verwendet.
Für die Aufweitvorgänge werden projektspezifisch die geeigneten Aufweit-, Schneide- und
Räumwerkzeuge eingesetzt, um das Bohrloch schrittweise auf den erforderlichen
Durchmesser zu vergrößern.
Die ständige Zufuhr von Bohrspülung dient dem Austrag des Bohrkleins aus dem Bohrkanal
und führt zur Stabilisierung des Bohrkanals.
Letzter Arbeitsschritt ist der Einzug des Rohrstranges. Dazu wird der vorbereitete
Rohrstrang mit einer Einziehgarnitur verbunden und unter ständiger Kontrolle in das
Bohrloch eingezogen.